Wenn du in diesem Grow nur eine Gewohnheit änderst, dann diese: Beherrsche den Nass-/Trocken-Zyklus und halte deinen pH-Wert eng im Zielbereich. Diese Kombination ist der Grund, warum wir in unserem Amsterdamer Labor und in Home-Tents gleichermaßen schlaksige Vielleicht-Kandidaten in absurd gesunde, ertragsfreudige Pflanzen verwandelt haben.

In diesem Guide zeigen wir dir ganz genau, wie wir Cannabis gießen—wann, wie viel und warum. Das ist ein entscheidendes Kapitel unserer kompletten Masterclass darüber, wie man Weed indoor anbaut, in der wir alles von Beleuchtung bis zur Ernte abdecken.

Egal ob du Living Soil, Coco oder einen sauberen DWC-Eimer fährst—wir haben dich abgedeckt.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der Kern davon, wie man Cannabis richtig gießt, ist das Beherrschen des Nass-/Trocken-Zyklus—sättige bis zu 10–20% Drain, dann warte, bis die oberen 2 Zoll trocken sind und sich der Topf leicht anfühlt, bevor du wieder gießt.
  • Timing nach Signalen statt nach Plan: Bestätige mit Finger-Test, Topf-anheben-Gewicht und Blatt-Haltung und gieße langsam in konzentrischen Ringen für eine gleichmäßige Sättigung.
  • pH einstellen, um Nährstoffe freizuschalten: Erde 6,2–6,8 (~6,5), Coco 5,7–6,0, Hydro 5,5–6,0; Pens regelmäßig kalibrieren und pH immer zuletzt nach dem Anmischen der Nährstoffe messen.
  • So passt du das Gießen nach Phase und Setup an: Sämlinge bekommen leichten Nebel/Ring-Gießungen, in der Vegi geht’s tiefer alle 2–3 Tage, in der Blüte ist eine konstante Kadenz ideal; Coco braucht häufige Gaben mit ~30–35% Dryback, und Stofftöpfe trocknen schneller als Plastik.
  • Probleme vermeiden, indem du Überwässerung (schwerer Topf, nasse Erde, „puffiger“ Hänger) von Unterwässerung (knackig trockenes Medium, schnelles Aufrichten nach dem Gießen) unterscheidest und durch Korrigieren von Menge, Tempo, Luftstrom und Dryback behebst.
  • Nutze sauberes Wasser bei Raumtemperatur; gieße früh in der Lichtphase, vermeide stehenden Drain in Untersetzern, und lass deine Umgebung (Hitze, rF, Luftstrom) die Frequenz bestimmen.

Wie oft solltest du deine Cannabispflanze gießen?

Ein wissenschaftliches Diagramm, das Porenräume in nasser vs. trockener Erde vergleicht und zeigt, wie Wasser in nasser Erde Lücken füllt und Luft in trockener Erde Lücken füllt, damit Wurzeln atmen können.
Die Wissenschaft hinter dem Zyklus: Gießen geht nicht nur um Hydration; es geht um Luftmanagement. In nasser Erde (oben) füllt Wasser die Porenräume und verdrängt Sauerstoff. Wenn die Erde trocknet (unten), strömt Sauerstoff wieder hinein, sodass die Wurzeln atmen und Wachstum antreiben können. Beherrsche dieses Gleichgewicht, und du beherrschst den Grow.
(Bildnachweis: Manaaki Whenua – Landcare Research)

Kurze Antwort: meistens alle 2–3 Tage. Echte Antwort: Du gießt nach Signalen, nicht nach einem Zeitplan. Alter der Pflanze, Topfgröße, Medium und deine Umgebung bestimmen den Rhythmus.

Das Grundprinzip ist simpel: das Medium gründlich sättigen, bis du 10–20% Drain siehst, und dann zurücktrocknen lassen, damit Sauerstoff die Wurzelzone fluten kann.

Dieser Nass-/Trocken-Zyklus ist nicht optional. Wurzeln atmen zwischen den Gießvorgängen. Wenn die oberen 2 Zoll (ca. 5 cm) trocken sind, sich der Topf leicht anfühlt und die Blätter ihre Haltung halten, ist Gießtag. Wenn er noch schwer ist oder in der Mitte kühl-feucht, warte.

Klingt basic, aber allein das behebt 80% der „Warum ist meine Pflanze traurig?“-DMs, die wir bekommen.

Die 4 Schlüsselfaktoren, die deinen Gießplan bestimmen

Wachstumsphase deiner Pflanze

  • Sämlinge (Wochen 0–3): Sie nippen, sie kippen nicht. Wir nebeln oder gießen leicht im Ring alle 2–3 Tage und halten die oberste Schicht kaum feucht, während der Rest des Topfs luftig bleibt. Ziel: null Wurzelstörung und null Matschigkeit.
  • Vegetativ (Woche 3+): Jetzt explodieren die Wurzeln. Rechne mit einem stabilen 2–3-Tage-Zyklus mit tieferen, langsameren Gießvorgängen, typischerweise 25–33% des Topfvolumens pro Session, um volle Sättigung mit 10–20% Drain zu erreichen.
  • Blüte: Ähnliche Kadenz, nur sind die Pflanzen deutlich durstiger. Viele Räume stabilisieren sich gut auf einen 3-Tage-Rhythmus. Stresse die Pflanze nicht um des Stresses willen; Konstanz schlägt Theater.

Topfgröße und -typ

  • Größere Töpfe = längere Abstände zwischen den Gießvorgängen. Ein 6-L-Container braucht oft ~0,75–1,0 L zur vollständigen Sättigung, während ein 20-L-Stofftopf 3–4 L brauchen kann. Immer mit dem Hebe-Test bestätigen.
  • Stofftöpfe drainen und atmen besser (wir lieben sie), deshalb trocknen sie schneller als hartes Plastik. Plastiktöpfe halten Wasser länger—super für heiße, trockene Räume, aber riskant, wenn du zu kräftig gießt.
  • Tiefe zählt: hohe, schmale Töpfe können ungleichmäßige Feuchtesäulen erzeugen. Gieße langsam in konzentrischen Ringen, um Wurzeln nach außen zu ziehen.

Dein Anbaumedium

Die Wahl des richtigen Anbaumediums für Cannabis ist der erste Schritt, um deinen Wasserzyklus zu steuern.

  • Erde/Kompost-Mischungen: Fahre den vollen Nass-/Trocken-Zyklus. Bis Drain gießen, dann warten, bis die oberen 5 cm trocken sind und der Topf leicht ist, bevor du erneut gießt. Das verhindert Verdichtung und hält Mikroben happy.
  • Coco/Coir: Anderes Spiel. Coco gedeiht mit häufigen Gaben und einem teilweisen Dryback; ziele auf ~30–35% Dryback, nicht knochentrocken. Halte deinen EC (Electrical Conductivity, ein Maß für Nährsalze) stabil: Lass Coco nie komplett austrocknen, sonst kann der Salzgehalt hochschießen.
  • Soilless-Mixe mit Perlit: Schnellere Drainage = häufigere, kleinere Gießvorgänge.
  • Hydro/DWC: Kein Nass-/Trocken-Zyklus; Sauerstoff kommt über Belüftung. Dein „Zeitplan“ dreht sich um Nachfüllen und Reservoir-Management.

Deine Growroom-Umgebung

  • Heißere und trockenere Räume ziehen Wasser schneller. Wenn du 78–82°F (25–28°C) und 50–60% rF in der Vegi fährst, erwarte kürzere Intervalle als in einem kühlen, feuchten Keller.
  • Luftstrom beschleunigt Verdunstung (gut), aber aggressive Ventis direkt auf die Töpfe können die Oberfläche übertrocknen (schlecht). Balance das.
  • Gieße indoor früh in der Lichtphase oder outdoor morgens/abends, um es mit der Transpiration abzustimmen.

So erkennst du ganz genau, wann es Zeit zum Gießen ist

Methode 1: Der Finger-Test (Der Goldstandard)

Ein Finger, der aus Gartenerde gezogen wurde, an dem feuchte Erdpartikel an der Haut kleben, als Demonstration, wie man vor dem Gießen die Feuchtigkeit prüft.
Den Finger-Test lesen: Wenn du den Finger herausziehst, schau auf deine Haut. Wenn Erdpartikel so am Finger kleben, hält das Medium noch Feuchtigkeit—warte einen weiteren Tag. Kommt dein Finger sauber raus und die Erde fühlt sich wie trockener Staub an, ist es Zeit zu gießen.
(Bildnachweis: Joe Lamp'l, joegardener.com)

Schiebe einen sauberen Finger 2 Zoll (5 cm) in das Medium. Wenn es oben trocken ist und tiefer nur leicht kühl, ist Gießzeit. Wenn du Feuchtigkeit oder kühle Sättigung spürst, warte. Darauf vertrauen wir mehr als auf jede App.

Methode 2: Den Topf anheben

Heb ihn direkt nach einem ordentlichen Gießen an und präge dir dieses „nasse“ Gewicht ein. Mach das Gleiche, wenn er wieder trinken will, und lerne das „trockene“ Gewicht. Der Unterschied wird zu deiner internen Skala.

Stofftöpfe mit Griffen machen das kinderleicht. Kombiniere es mit dem Finger-Test für narrensichere Genauigkeit.

Methode 3: Die Blätter beobachten

Unterwässerte Blätter hängen wie müde Hundeohren—schlaff, leblos, mit klar trockener Erde. Überwässerte Blätter hängen auch, aber die Blätter selbst wirken aufgequollen oder geschwollen, und der Topf ist schwer.

Kontext ist alles. Jage niemals Blatt-Hänger hinterher, ohne zuerst den Topf zu fühlen.

Cannabis gießen: Ein Guide Phase für Phase

Cannabis-Sämlinge gießen (Wochen 0-3)

Sechs Cannabis-Sämlinge in Stofftöpfen, die die konzentrische Ring-Gießtechnik zeigen, bei der Wasser in einem Kreis um die Pflanze statt am Stiel aufgebracht wird.
Die konzentrische Ringtechnik: Statt den ganzen Topf zu tränken, gieße in einem Kreis ein paar Zoll vom Sämling entfernt. Das verhindert, dass der Stiel fault, und „kitzelt“ die Wurzeln dazu, auf der Suche nach Feuchtigkeit nach außen zu wachsen—das führt zu einem deutlich stärkeren Wurzelsystem.
(Bildnachweis: Nebula Haze, GrowWeedEasy.com)

Gießen ist in diesem Alter nur die halbe Miete; stell zuerst sicher, dass du deine Cannabissamen richtig keimen lässt.

  • Topfwahl: Starte klein (Solo-Becher mit extra Drainage oder kleine Plugs), um wasserlogged Zonen zu vermeiden.
  • Methode: Leichtes Nebeln oder kleine Ringe um den Sämling herum, weg vom Stiel, alle 2–3 Tage.
  • Menge: Denk in Esslöffeln, nicht in Gallonen. Ziel ist, die Wurzeln zur Wassersuche zu animieren.

Gießen in der vegetativen Phase (Woche 3+)

  • Wechsle in atmungsaktive Töpfe (Stoff sehr empfohlen). Gieße bis zur echten Sättigung mit 10–20% Drain.
  • Frequenz: Meistens alle 2–3 Tage. Wenn du an Tag drei noch nass bist, reduziere beim nächsten Mal die Menge oder erhöhe den Luftstrom.
  • Technik: Langsam in konzentrischen Ringen vom Zentrum nach außen gießen, um radiales Wurzelwachstum zu fördern.

Gießen in der Blütephase

  • Halte die Kadenz stabil: Pflanzen lieben Routine beim Bulking.
  • Stütze die Stiele vor schweren Gießvorgängen, um Umkippen durch das zusätzliche Gewicht zu vermeiden.
  • Vermeide, dass Drain im Tray stehen bleibt. Stehendes Wasser ist eine Einladung für Wurzelkrankheiten. Nutze einen Nass-/Trockensauger oder kippe deine Untersetzer und lass sie ablaufen.

Unverzichtbare Tools fürs perfekte Gießen

Ein hochwertiger pH-Pen

Das ist nicht verhandelbar. Nährstoff-Lockout durch falschen pH ist das häufigste Problem, das wir sehen. Ein zuverlässiger digitaler pH-Pen ist dein bester Freund. Kalibriere ihn oft.

Eine Mess-Gießkanne

Genau zu wissen, wie viel Wasser du jeder Pflanze gibst, hilft dir, Konstanz zu halten und deinen Prozess feinzujustieren. Eine einfache Kanne mit Liter- oder Gallonen-Markierungen ist perfekt.

Trays oder Untersetzer

Ein professionelles Cannabis-Drainage-Setup mit einem Stofftopf auf einem schwarzen Kunststoff-Podest in einem tiefen blauen Tray zur Drain-Sammlung.
Drain meistern: Nutze ein Topf-Podest und ein tiefes Tray, damit deine Pflanze nie in ihrem eigenen Abwasser steht. So kannst du deine 10–20% Drain leicht messen und ihn mit einem Nass-/Trockensauger entfernen. (Bildnachweis: u/vengefulnarwhal via Reddit)

Jeder Topf braucht ein Tray, um Drain aufzufangen. So kannst du deinen Drain-Prozentsatz messen und vermeidest eine Sauerei, aber wichtiger: Du kannst überschüssiges Wasser leicht entfernen, damit deine Pflanzen nicht in einer stehenden Pfütze sitzen.

Überwässerung vs. Unterwässerung: Häufige Probleme diagnostizieren und beheben

Ein Seitenvergleich zweier Cannabispflanzen: links eine übergossene Pflanze mit puffigen, nach unten gekrallten Blättern; rechts eine untergossene Pflanze mit schlaffen, dünnen, welkenden Blättern.
Erkenne den Unterschied: Beide Pflanzen hängen, aber aus gegensätzlichen Gründen. Links hat Überwässerung dazu geführt, dass die Blätter puffig, fest und nach unten „gekrallt“ sind. Rechts hat Unterwässerung die Pflanze schlaff, dünn und leblos gemacht. Heb immer deinen Topf an, um das Gewicht zu bestätigen, bevor du handelst!
(Bildnachweise: Links u/Rick_M514 via Reddit; Rechts u/VanillaBlackXxx via Reddit)

Anzeichen von Überwässerung (Der #1 Anfängerfehler)

  • Anhaltendes Hängen mit geschwollenen, glänzenden, nach unten gekrümmten Blättern.
  • Vergilbung von unten nach oben, langsames Wachstum, komische Gerüche aus dem Topf.
  • Ein schwerer Topf und Erde, die scheinbar nie trocknet.

So behebst du es: Verlängere die Trockenphase, bis die oberen 5 cm wirklich trocken sind und der Topf leicht ist. Erhöhe den Luftstrom und erwäge beim nächsten Umtopfen einen Stofftopf. Gieße weniger Volumen, langsamer, und nur, wenn die Signale passen.

Anzeichen von Unterwässerung

  • Welke Blätter mit trockenen, knusprigen Rändern und einem klar trockenen Medium.
  • Die Pflanze richtet sich schnell wieder auf, nachdem sie gegossen wurde.

So behebst du es: Gieße gründlich bis zur vollen Sättigung mit 10–20% Drain. Stelle wieder einen konsistenten Rhythmus her. Spritz nicht nur oben drauf; bring die Feuchtigkeit gleichmäßig durch das gesamte Wurzelprofil.

Best Practices fürs Cannabis-Gießen

Wassertemperatur und -qualität

  • Temperatur: Nutze Wasser bei Raumtemperatur, etwa 65–72°F (18–22°C). Eiskaltes Wasser schockt Wurzeln; heißes Wasser killt Mikroben. Beides: ganz klar nein.
  • Qualität: Entchloriert oder gefiltert ist ideal, besonders für Living Soil. Bei Leitungswasser: 24 Stunden offen stehen lassen. In Coco/Hydro: Achte auf deinen Ausgangs-EC/TDS, um Salzaufbau zu vermeiden.

Die Bedeutung des Wasser-pH

Ein Diagramm zur Nährstoffverfügbarkeit, das zeigt, wie unterschiedliche Elemente wie Stickstoff, Phosphor und Kalium bei verschiedenen pH-Werten von 4,0 bis 10,0 von Pflanzen aufgenommen werden.
Der pH-Türsteher: Dieses Diagramm zeigt, wie pH-Werte die Nährstoffverfügbarkeit bestimmen. Beachte, wie die Balken für Phosphor und Magnesium dünner werden, wenn der pH zu weit sinkt. Wenn dein pH danebenliegt, hungert deine Pflanze, selbst wenn die Erde voll mit Futter ist. Ziele auf den „Sweet Spot“, in dem alle Balken am breitesten sind.
(Bildnachweis: Adaptiert aus klassischen Studien zur Nährstoffverfügbarkeit)

pH ist der Türsteher für die Nährstoffaufnahme. Wenn du ihn verhunzt, jagst du den ganzen Run über Phantom-Mängeln hinterher.

  • Erde/Kompost: pH 6,2–6,8 (Sweet Spot ~6,5).
  • Coco/Coir und soilless: pH 5,7–6,0.
  • Hydro/DWC: pH 5,5–6,0 mit sanften Schwankungen.

Tipps: Kalibriere Pens monatlich. Wenn du Nährstoffe mischst, miss den pH zuletzt, da Nährstoffe den pH deiner finalen Lösung immer verschieben.

Anzeichen, dass dein pH danebenliegt, sind Vergilbung zwischen den grünen Blattadern (interveinale Chlorose) oder rostige Flecken, selbst wenn du korrekt fütterst.

Gießen mit Nährstoffen kombinieren

  • Füttere an deinem normalen Gießtag, damit du weiterhin volle Sättigung und einen sauberen Dryback triffst. Keine zufälligen Zwischendurch-Spritzer.
  • Coco: Niedrige Dosis, hohe Frequenz hält den EC stabil.
  • Erde: Viele gute Erden bringen Nährstoffe für die frühe Vegi mit. Starte leicht (25–50% der Etikett-Stärke) und beobachte die Blattspitzen auf Anzeichen von Verbrennung.

Gieße wie ein Grower, nicht wie eine Uhr. Ob Autos oder Photos, indoor oder outdoor—die Grundlagen ändern sich nicht: gleichmäßig sättigen, passend trocknen lassen und den pH in der Spur halten.

Wenn du das nailst, folgt der Rest—Ertrag, Terps, Bag Appeal—von selbst. Du brauchst Genetik, die die Mühe wert ist? Wir wählen alles, was wir verkaufen, von Hand aus und testen es. Kaufen Premium-Cannabissamen bei WSE und growe mit uns mit.

Häufig gestellte Fragen

Wie behebe ich Erde, die zu trocken ist, um Wasser aufzunehmen?

Wenn deine Erde hydrophob geworden ist und Wasser an den Seiten herunterläuft, beginne damit, langsam mit einer kleinen Menge Wasser von oben anzufeuchten.

Warte 15-20 Minuten, bis sie beginnt, es aufzunehmen, und setze dann dein Hauptgießen langsam, in Etappen, fort, damit der gesamte Wurzelballen gesättigt wird.

Kann ich Leitungswasser für meine Cannabispflanzen verwenden?

Ja, in den meisten Fällen. Entscheidend ist, es 24 Stunden in einem offenen Behälter stehen zu lassen, damit Chlor verdunsten kann. Prüfe immer den pH deines Leitungswassers und passe ihn nach dem Hinzufügen von Nährstoffen auf den richtigen Bereich für dein Medium an.

Haben Autoflowers andere Gießbedürfnisse als photoperiodische Pflanzen?

Nicht grundsätzlich, da sie denselben Prinzipien des Nass-/Trocken-Zyklus folgen. Da Autos jedoch einen kürzeren Lebenszyklus haben, kann ein früher Überwässerungsfehler sie stärker stunten, weil weniger Zeit zur Erholung bleibt.

Sei besonders vorsichtig, sie in der Sämlingsphase nicht zu übergießen. Für einen tieferen Einblick in ihren einzigartigen Lebenszyklus schau dir unseren vollständigen Guide an wie man Autoflowers anbaut.

Sollte ich meine Cannabispflanzen nachts gießen?

Am besten gießt du früh in deinem „Tag“ bzw. in der Lichtphase. Pflanzen transpirieren (verbrauchen Wasser) hauptsächlich, wenn das Licht an ist. Nachts oder bei ausgeschaltetem Licht zu gießen kann die Erde zu lange nass lassen und das Risiko für Wurzelfäule und Schädlinge erhöhen.

Welchen pH sollte ich beim Gießen von Cannabis in Erde, Coco und Hydro verwenden?

Für Erde/Kompost ziele auf einen pH von 6,2–6,8. Für Coco Coir und andere soilless Medien ist ein engerer Bereich von 5,7–6,0 ideal. Für Hydroponik (DWC) halte einen pH von 5,5–6,0. Miss den pH immer nach dem Anmischen der Nährstoffe.

Wie erkenne ich, ob mein Cannabis übergossen oder untergossen ist?

Untergossene Pflanzen haben hängende, dünne, papierartige Blätter und der Topf fühlt sich sehr leicht an. Übergossene Pflanzen hängen ebenfalls, aber ihre Blätter fühlen sich schwer, puffig und fest an, und der Topf ist schwer mit nasser Erde.

Das Gewicht des Topfes ist dein zuverlässigster Hinweis.