Darth_Vaper hat diesen Granddaddy Purple Auto in einem engen Indoor-Setup angebaut, mit echter Hitze und echten Einschränkungen. Kein klimatisierter Raum, kein übergroßes Zelt. Nur eine Auto im Hydro-System, hinter einem Schrank, mit Anpassungen genau dann, wenn die Bedingungen es erforderten. Was hier heraussticht, ist kein techniklastiger Anbau, sondern wie verzeihend sich diese Pflanze gezeigt hat, wenn nicht alles perfekt lief.
Grow-Setup
| Parameter | Details |
|---|---|
| Sorte | Granddaddy Purple Auto von WeedSeedsExpress |
| Grower | Darth_Vaper |
| Grow-Umgebung | Indoor |
| Grow-Fläche | Hinter einem Schrank, ca. 2×2 Bereich mit reflektierendem Mylar |
| Grow-Medium | Hydroponisches System (ohne Erde) |
| Topfgröße | 18,93 L |
| Beleuchtung (Vegetation) | Custom LED (~40 W) |
| Beleuchtung (Blüte) | ViparSpectra XS1000 (100 W) |
| Lichtzyklus | 16–18 Stunden |
| Nährstoffe | General Hydroponics Flora Series |
| Training | Leichtes LST |
| Pflanzen | 1 |
| Gesamte Grow-Dauer | 13 Wochen |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach |
Grow-Tagebuch
Keimung
Der Samen wurde in Rapid Rootern auf einer Heizmatte gestartet und keimte ohne Zögern. Das frühe Wachstum blieb unter einer schwacheren Custom-LED. Hitze war bereits zu diesem Zeitpunkt ein Thema, weshalb Lichtposition und Intensität von Anfang an vorsichtig gehandhabt wurden.


Wochen 4 & 5
In Woche vier hatte sich die Pflanze vollständig im Hydro-System eingelebt und fühlte sich dort sichtlich wohl. Die Hitze ließ kaum nach und lag oft im Bereich von über 30 °C, weshalb die schwächere LED länger als geplant im Einsatz blieb. Die Düngung mit der General Hydroponics Flora Series lief konstant, mit genauem Blick darauf, wie schnell die Pflanze die Nährlösung aufnahm.
In Woche fünf begann die Blüte. Der Lichtzyklus blieb bei sechzehn Stunden, und es zeigte sich etwas Stretch, vermutlich weil das Licht höher als ideal hing, um die Temperaturen im Griff zu behalten. Es wurde leichtes LST angewendet, nichts Aggressives, nur genug, um die Struktur zu öffnen, ohne die Auto zu stressen.


Wochen 6 & 7
Die Blütenentwicklung lief in den Wochen sechs und sieben ruhig und gleichmäßig weiter. Der Lichtzyklus wurde auf achtzehn Stunden verlängert, und der Nährstoffbedarf stieg. Rote Stiele tauchten auf, was die übliche Frage nach Genetik oder leichtem Stress aufwarf, doch die Pflanze verlor zu keinem Zeitpunkt an Schwung.
Bis Woche sieben war klar, dass sie vollständig in der Blüte angekommen war. Die Buds wurden dichter, und der Grower konzentrierte sich auf regelmäßige Nährlösungswechsel und Konstanz, statt nach Perfektion zu jagen.


Wochen 8 & 9
Das war die schwierige Phase. Die Tagestemperaturen kletterten in den mittleren 30-Grad-Bereich, und an einem Punkt lief das Reservoir versehentlich trocken. Die Pflanze zeigte den Stress sofort. Die Korrektur erfolgte schnell, und ebenso schnell erholte sie sich.
Mit fortschreitender Blüte kam sichtbar Gewicht dazu. Die Äste begannen sich zu neigen, und zusätzliche Stütze wurde nötig. Die Nächte kühlten im Vergleich zur Tageshitze deutlich ab, doch die Pflanze nahm diesen Wechsel gelassen hin. Erste Farbansätze zeigten sich mit zunehmender Reife.


Wochen 10 & 11
In Woche zehn war das Ziel deutlich spürbar. Die Buds hatten nun echte Dichte, viele Blütenstempel verdunkelten sich und rollten sich ein, und die Pflanze hörte auf, so zu tun, als hätte sie noch viel aufzubauen. Die Düngung blieb konstant, wobei klar war, dass die Ernte nur noch ein bis zwei Wochen entfernt lag.
Woche elf brachte eine deutliche Verlangsamung. Neues Wachstum kam fast zum Stillstand, und das Spülen mit klarem Wasser begann. Die Struktur stand fest. Die Pflanze beendete den Zyklus nach ihren eigenen Regeln.


Woche 13 — Ernte
Die Ernte erfolgte in Woche dreizehn. Die Pflanze brachte etwa 84 g Nassgewicht und rund 80 g trockene, verwertbare Blüten, zusätzlich zu separat aufbewahrtem Verschnitt. Die Trocknung und Reifung erfolgte in kleinen Mylar-Beuteln mit Feuchtigkeitspacks, und das Ergebnis wurde schnell sauber, weich und gut ausgereift nach einer kurzen Cure-Phase.


Detaillierte Beobachtungen & Reflexionen des Growers
Granddaddy Purple Auto trug diesen Grow. Hitzespitzen, ein trocken gelaufenes Reservoir, minimales Training und der enge Platz hätten eine empfindlichere Sorte deutlich stärker bestraft. Diese hier blieb kooperativ.
Sie verlangte keine perfekten Bedingungen. Es reichte, Probleme zu beheben, bevor sie sich aufstauten.
Herausforderungen & Lösungen
Hitze bestimmte nahezu jede Entscheidung. Beleuchtung, Timing und Zurückhaltung drehten sich um Temperaturkontrolle. Der Fehler mit dem leeren Reservoir wurde schnell erkannt und hinterließ keine bleibenden Schäden. Leichtes Training und konstante Nährstoffgabe hatten für diesen Grow mehr Wirkung als jede einzelne große Maßnahme.
Granddaddy Purple Auto: Endergebnis und Sorten-Review
Der finale Trockenertrag von rund 80 g brachte dem Grow eine Bewertung von 10/10 durch den Grower ein. Die Wirkung wurde als euphorisch und kichernd beschrieben, bevor sie in eine entspannte, angenehme Ruhe überging. Geschmacklich zeigten sich Diesel-, Frucht- und Kiefernoten. Einfach, befriedigend und verzeihend.
| Parameter | Ergebnis |
|---|---|
| Gesamte Grow-Dauer | 13 Wochen |
| Pflanzen | 1 |
| Trockenertrag | ~80 g |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach |
| Gesamtbewertung | 10/10 |
| Kernaussage | Manche Autos liefern auch ohne perfekte Bedingungen |
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