Einige Autoflowers schleichen fast durch ihren Lebenszyklus. Diese zwei Bruce Banner Autos kamen ins Zelt, als würde es ihnen gehören. Der Plan war simpel: zwei Autos unter einer bescheidenen 140 Watt LED laufen lassen und alles überschaubar halten.
Am Ende wurde es deutlich größer. Mit übergroßen Töpfen, lebendiger Erde und etwas mutigem Growerinstinkt stellten sich die Pflanzen jeder Herausforderung und brachten am Ende fast 500 Gramm trockenes Blütenmaterial.
Dieser Durchlauf hat mich daran erinnert, wie sehr Autos überraschen können, wenn man sie behandelt, als wären sie zu mehr fähig.
Anbau Setup
| Parameter | Details |
|---|---|
| Sorte | Bruce Banner Auto von WeedSeedsExpress |
| Pflanzen | 2 |
| Grow Space | Mars Hydro 120×60×180 Zelt |
| Beleuchtung | Mars Hydro SP150, 140W LED |
| Medium | Erde, gemischt mit Wurmhumus |
| Inokulanten | Great White, Biosys |
| Nährstoffe | Biobizz Linie |
| Topfgröße | Start in etwa 30 L Erde, Ende in 10 Gallonen Töpfen |
| Training | LST, HST, Entlaubung und ein spätes Umtopfen |
| Klima | Etwa 24 bis 25 °C, 70 bis 80 % Luftfeuchtigkeit zu Beginn |
| Dauer | Rund 100 Tage |
| Endertrag | 256 g und 242 g, insgesamt etwa 498 g |
Grow Tagebuch
Woche 1 und 2: Wachstum
Beide Samen keimten ungefähr am fünften Tag und setzten sich ohne Zögern in der Erde fest. Die SP150 hielt sie kompakt und stabil, genau das, was man in der frühen Phase sehen möchte.
Bei hoher Luftfeuchtigkeit und vorsichtigem Gießen fassten die Wurzeln schnell Halt. Am Ende der zweiten Woche waren die Pflanzen immer noch winzig, nur etwa 5 bis 10 Zentimeter groß, aber sie wirkten bereits erstaunlich selbstbewusst.
Dicke Stängel, dunkle Blätter, kein Stretch. Ein langsamer Start oberhalb der Erde bedeutet oft, dass die Wurzeln darunter umso aktiver sind, und genau so fühlten sich diese beiden an.


Woche 3 und 4: Wachstum
Die Wochen 3 und 4 drehten sich komplett ums Auffüllen. Die Pflanzen blieben zunächst niedrig, etwa 10 Zentimeter, aber die Blätter wurden breiter und die Stängel legten deutlich an Umfang zu.
Sobald die Biologie im Boden durch die leichten Biobizz-Gaben richtig in Schwung kam, zog das Wachstum spürbar an. Bis Woche 4 erreichten die Pflanzen ungefähr 30 Zentimeter und begannen, diese typische Hybridstruktur zu zeigen.
In diesem Moment startete die erste Runde LST. Mit nur ein paar gut gesetzten Biegungen öffneten sich die Spitzen, und das Zelt fühlte sich plötzlich deutlich größer und luftiger an.


Woche 5 und 6: Wachstum in frühe Blüte
In dieser Phase wurde der Schalter umgelegt. Beide Pflanzen begannen, sich nach oben und zur Seite zu strecken und erreichten fast 50 Zentimeter Höhe.
Überall tauchten neue Seitentriebe auf und das Blätterdach wurde so dicht, dass tägliche Anpassungen ganz normal wurden. Gegen Ende von Woche 6 zeigten sich die ersten Pistillen und im ganzen Raum lag das Gefühl, dass hier etwas richtig in Gang kommt.
Die Pflanzen steckten die kräftigeren Düngergaben problemlos weg, und nichts an ihrer Haltung wies auf Stress hin. Es war ein sauberer, kontrollierter Start in die Blüte.


Woche 7 und 8: Frühe Blüte
Der Stretch verlangsamte sich ab Woche 7 und die ersten echten Blütenbüschel bildeten sich. Alles im Zelt wirkte gleichmäßig aufgebaut, ein sehr gutes Zeichen dafür, dass das frühe LST exakt gepasst hat.
Auf den Zuckerblättern zeigten sich die ersten Harzköpfe und der Geruch wechselte von mild-grün zu frischer und leicht fruchtiger Note. Woche 8 fixierte die Blütenstruktur.
Es passierte nichts Spektakuläres auf einen Schlag, aber alles wurde dichter und das Wachstum fühlte sich fokussierter an.


Woche 9 und 10: Mittlere Blüte und Umtopfen
Dieser Teil des Grows fühlte sich riskant an, wurde aber am Ende zum Highlight. Das Hauptzelt war zum Trocknen einer anderen Ernte belegt, daher mussten die Bruce Banners ein paar Tage im kleineren Zelt überbrücken.
Sobald das größere Zelt frei war, wurden beide Autos in frische 10 Gallonen Töpfe umgesetzt. Ein Umtopfen mitten in der Blüte ist normalerweise genau das, was Grower mit Autoflowers vermeiden, aber diese beiden Pflanzen steckten es locker weg.
Tatsächlich explodierten sie förmlich mit neuem Wachstum, sobald die frische Erde im Spiel war. Ein anschließender Formschnitt sorgte dafür, dass keine Blätter neue Blütenansätze verschatteten.
Woche 10 belohnte diese Entscheidung mit schnellerem Bud-Stacking und deutlich schwereren Blüten.


Woche 11 und 12: Bud-Stacking und Harzschub
Die Pflanzen erreichten nun etwa 80 bis 100 Zentimeter und wirkten wie in ihre endgültige Form gegossen. Die Colas waren dick, und selbst die unteren Zweige lieferten überraschend gute Blütenqualität.
Die Trichome vermehrten sich von Tag zu Tag und das Aroma verdichtete sich zu einer Mischung aus Zitrus, Erde und einem leichten Benzinton. Die Wassermengen nahmen zu und die Wurzelzonen nahmen alles ohne zu zögern auf.
Diese zwei Wochen liefen ruhig, stabil und produktiv. Genau die Art von Mid-Flower-Phase, von der man als Grower träumt.


Woche 13 und 14: Reifephase
Die Reife setzte zügig ein. Die Kelche schwellten an, die Pistillen wechselten die Farbe und die Trichome gingen von klar zu milchig über.
Eine letzte Entlaubung öffnete das Blätterdach noch einmal komplett, und man konnte buchstäblich zusehen, wie die Buds von Tag zu Tag härter und definierter wurden. Beide Pflanzen hatten nun den typischen Spätblüte-Look: schwere Tops, kräftige Seitenzweige und Zuckerblätter, die vor Harz glänzten.
Obwohl der Geruch jetzt sehr intensiv war, wurde er nie unangenehm oder „dick“. Er blieb sauber, frisch und klar.


Woche 15 und 16: Ernte und Trocknung
Die Ernte fand ungefähr an Tag 106 statt. Die Trichome zeigten das richtige Verhältnis aus milchig und bernsteinfarben, und die Pflanzen waren eindeutig reif. Beide wurden gefällt, sauber getrimmt und ins Trockenzelt gehängt. Nach einer geduldigen Trockenphase sagte die Waage den Rest.
Eine Pflanze landete bei 256 Gramm trockenem Material, die andere bei 242 Gramm. Der erste Rauch zeigte ein Profil aus Zitrone und Erde mit einer sanften Süße im Abgang. Die Wirkung war klassisch Bruce Banner, ein kräftiger Einschlag, der sich in einen ruhigen und ausgewogenen Zustand legt.
Detaillierte Beobachtungen und Gedanken des Growers
Rückblickend funktionierte dieser Durchlauf vor allem deshalb so gut, weil der Wurzelbereich von Anfang an stark aufgebaut war. Great White, Biosys und der Wurmhumus gaben den Pflanzen das Fundament, das sie brauchten, um das gesamte spätere Training locker wegzustecken.
Die SP150 leistete deutlich mehr, als man bei 140 Watt erwarten würde. Sobald das Blätterdach richtig geformt war, erreichte dieses eine Panel jede Spitze gleichmäßig.
Das Umtopfen mitten in der Blütephase, das in vielen Setups für Probleme sorgen würde, wurde hier zum Wendepunkt. Der Grower brachte es am besten auf den Punkt: Dies waren die gesündesten Autos, die er bis dahin indoor angebaut hatte, und sie sahen vom Start bis zum Finish genau so aus.
Herausforderungen und Lösungen
Dieser Grow hatte definitiv Momente, die zu ernsthaften Problemen hätten werden können. Das Zelt musste zwischendurch gewechselt werden, was die Pflanzen vorübergehend enger stellte.
Das späte Umtopfen brachte eine weitere Stressquelle ins Spiel und die Luftfeuchtigkeit blieb in manchen Phasen der Blüte höher als ideal. Jede dieser Situationen wurde ruhig und überlegt angegangen.
Gezieltes Auslichten und eine gute Luftführung verhinderten Feuchtigkeitsprobleme. Die lebendige Erde half den Pflanzen, sich schneller zu erholen, als man es von Autos oft erwartet. Anstatt langsamer zu werden, nutzten die Bruce Banners jede Veränderung im Setup, um noch kräftiger nach vorne zu gehen.
Bruce Banner Auto: Endergebnis und Sortenbewertung
Die Ernte fühlte sich wie die Belohnung für jede mutige Entscheidung unterwegs an. Die Blüten trockneten gleichmäßig und ohne an Dichte zu verlieren, was zeigt, wie gut das Wurzelsystem die Pflanzen durch die späte Blüte getragen hat.
Nach dem Curing wirkten die Terpene deutlich balancierter. Die Wirkung startete klar im Kopf und ging dann langsam in eine entspannte, zufriedene Phase über.
Die Qualität der Buds macht es extrem verlockend, diesen Strain noch einmal laufen zu lassen, beim nächsten Mal vielleicht sogar mit noch mehr Selbstvertrauen.
| Parameter | Resultat |
|---|---|
| Trockenertrag | 256 g plus 242 g, etwa 498 g insgesamt |
| Nassgewicht | Etwa 500 g pro Pflanze |
| Aroma | Zitrus, Erde, leichte Dieselnoten |
| Geschmack | Weich nach dem Curen, starke Hybridwirkung |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach zu growen, Training erfordert Erfahrung |
| Dauer | Etwa 100 Tage, oder 114 inklusive Trocknen und Trimmen |
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